Geschichtliches A-B


Heimatgeschichte Arnsdorf


1348 wurde der Ort in 2 Urkunden als „Arnoldisdorf" bezeichnet. Der heutige Name ist seit 1375 datiert. Ab 1435 beherrschte den Ort die Familie von Honsberg, danach verkauften sie das Land an einen Ritter Hans von Maltitz und 1443 ging der Ort an die Grundherren von Zaßnitz (Zschachwitz). Im Jahre 1595 ging der Ort an die Grundherren  Georg von Knobelsdorf.
Im 16.Jh. wurde auf dem Rittergut vornehmlich Getreide, Flachs und Hanf, aber auch Hopfen und Kraut angebaut. Die Teichwirtschaft spielte eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Wirtschaft des Arndorfer Erbherrn. Bis 1744 hat Arnsdorf der Familie Kölbel und danach der Familie von Carlowitz gehört. Danach übernahm die Familie Tümpling das Rittergut, welches es später an den Enkel des Kammerherrn  von Beschwitz vererbten.




Heimatgeschichte Böhrigen


Aus einer vom Bischof Martin von Meißen am 9. Juni 1183 ausgestellten Urkunde erfahren wir erstmalig von der Existenz eines „Bor" genannten Platzes. Damit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das heutige Böhrigen gemeint. Danach muss ein Klosterhof „Bore" angelegt worden sein, wie aus dem Jahre 1278 überliefert  ist. Die im 13.- 14. Jh. in Gersdorf u. Kummersheim abgebauten Erze wurden damals in der Böhrigener Hütte geschmolzen.
1556 wird der Klosterhof zum Rittergut  vom Landesherrn Kurfürst August gekauft. Nach häufigen Besitzerwechsel ist der letzte Kauf aus den Jahre 1626 durch Herrn Martin Zill überliefert. 1814 meldete das Staats-, Post und Zeitungslexikon von Sachsen, dass zu dem Dorfe, neben dem Rittergut mit Vorwerk, 14 Häuser, eine Mühle, eine Schneidemühle und ein Erb- und Schenkgericht gehörten. Die Einwohnerzahl lag bei 94 Seelen. Das Dorf gehörte dem Grafen von Einsiedel.


So erreichen Sie mich:

mail@klaus-morgenstern.org