Geschichtliches D-N

Heimatgeschichte Dittersdorf

...gehörte zu den markgräflichen Lehen des Burggrafen zu Altenburg.
Urkundlich wird „Diterichsdorf" 1325 als Freigut erwähnt, als es an den Stift des Abts zu Altzella verkauft wurde. 1328 wird es als „Diherichsdorf" bei Böhrigen durch Chronisten genannt und 1341 wird Hans von der Ende als Nutznießer des Ortes  bestätigt.
1548 kauft der Rat der Stadt Döbeln den Ort Dittersdorf.
1814 „Dittersdorf gehört zum Rittergut Böhrigen und hat 150 Einwohner".

Heimatgeschichte Etzdorf / Gersdorf

Die Entstehung der Orte liegt über 800 Jahre zurück. Erwähnt wurden sie jedoch erst 1314. Ihre damalige Blütezeit verdanken die Orte sicherlich dem Erzbergbau. Die Bergwerksanlagen in Gersdorf sind eine der ältesten in Sachsen und werden durch den Verein „Segen Gottes Erbstolln" als Zeitzeugen erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht..

Heimatgeschichte Marbach

Der Ort ist zwischen 1156 und 1162 gegründet worden. Grundherr und Erbrichter war Markgraf Otto.
Urkundlich erwähnt wurde Marbach jedoch erstmals 1264. Bäuerliche Siedler übernahmen den Ortsnamen aus ihrer Heimat. Damals dienten Kirchenmauern auch zur Befestigung der bäuerlichen Gemeinde. Auch der Kirchturm in Marbach zeigt noch den Wehrcharakter der ursprünglichen Kirche. Die spätromanischen Fenster des Turmes datieren den Bau in das 13.Jh. 1539 soll ein kirchliches Hospital vorhanden gewesen sein.
1698-1708 ist ein Bergbau namens „Donats Erbstolln" überliefert.

Heimatgeschichte Naundorf

Die erste Urkunde des Ortes wurde 1295 ausgestellt. Als erster Besitzer sind der damalige sächsische Kurfürst und später der Ritter von Maltitz bekannt. 1556 hieß es „Nauendorff bey Greyfendorf". 1587 bewohnten 13 Familien den Ort, 1748 waren es 16 Familien. Von 1850- 1900 entfaltete sich der Ort zum Platzdorf mit 283 ha Fläche.

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